Historischer Fall · Acht Angaben, mehrere Schichten

Kann ein neuronales Netz Schicksale vorhersagen?

Beim Untergang der Titanic 1912 überlebten von mehr als 2.200 Menschen an Bord nur etwa 700; mehr als 1.500 starben. Ein neuronales Netz wurde mit rekonstruierten historischen Passagierdaten trainiert und hat dabei Zusammenhänge zwischen Reiseprofilen und dem damaligen Ausgang gelernt. Prüfe, was das Netz daraus ableiten kann – und wo seine Antwort scheitert.

Ein freundlicher Roboter untersucht Passagierkarten, ein vereinfachtes neuronales Netz und ein Modell der Titanic.
Historische Daten, gelernte Muster – keine sichere Vorhersage
Lernziel

Nach diesem Modul kannst du …

  • den Einfluss verschiedener Eingaben auf die Antwort eines neuronalen Netzes untersuchen,
  • zwischen einem gelernten Muster und dem tatsächlichen Schicksal einer einzelnen Person unterscheiden,
  • erklären, warum eine plausible und sogar deutliche Netzantwort trotzdem falsch sein kann.

Vier historische Fälle · ein veränderbares Reiseprofil

Wähle eine Person.

8 sichtbare Angaben

Profil von –

344 gelernte Parameter

Zwischen Reiseprofil und Antwort

Antwort des Netzes für diesen FallNOCH NICHT BERECHNET

Modul abgeschlossen

Das Netz bildet historische Muster ab – keine sicheren Einzelschicksale.

Seine Antwort kann auf einen neuen Fall übertragen werden und trotzdem falsch sein. Die erkannten Zusammenhänge spiegeln außerdem die damaligen sozialen Bedingungen und den ungleichen Zugang zu Rettungsmöglichkeiten wider. Aus einer historischen Korrelation wird deshalb keine faire Entscheidungsregel.

* Das Modul verwendet ein eigens trainiertes Netz auf Grundlage des offen lizenzierten OpenML-Datensatzes 40945. Name und veränderbares Reiseprofil bleiben ausschließlich in diesem Browser und werden nicht gespeichert. Der historische Datensatz kennt nur die damaligen Einträge „weiblich“ und „männlich“. Quelle, Lizenz und Modellhinweise